Montag, 17. Juni 2013

Spendengala für Flutopfer

Es liegt in der Natur der Deutschen, in der Not zusammen zu stehen und eine beispiellose Solidarität zu üben. Eine solche Flutkatastrophe ist wirklich äußerst dramatisch. Nur frage ich mich, wo bleibt der Staat? In einer solchen Situation hat er eine Fürsorgepflicht. Die etablierte Finanzmafia kann jederzeit auf hunderte Milliarden, als Geschenk vom Staat, bauen. Die Menschen, die das Geld erarbeiten und dann unverschuldet alles verlieren, müssen sich mit den üblichen Sprachblasen zufrieden geben. Mittel vom Staat werden so gering gehalten, dass man kaum die privaten Verluste der Bürger ausgleichen kann. Dabei hat jeder Steuerzahler eventuelle Hilfen bereits bezahlt. So ist jeder Steuerzahler automatisch ein Spender. Die Mittel von Bund und Länder versickern ohnehin in undurchsichtige Seilschaftkanäle. Nun haben wir zum Glück den spendenfreudigen Bürger, der wird es schon richten. Was geschieht denn mit den Spenden? Ich vermisse die notwendige Transparenz. Wer steckt sich wie viel ein, welcher Bürger bekommt welchen Betrag, wer verteilt diese Hilfen?  Vetternwirtschaft wird Tür und Tor geöffnet. Du hast einen Freund im Landratsamt, oder spielst mit dem Bürgermeister Skat? Gute Aussichten für eine schnelle und großzügige Abfindung. Ist der Topf ausgelöffelt, bleiben die unbedacht, die keine guten Freunde haben. So ist das nun einmal in unserer Gesellschaft. Spenden kommt für mich nicht mehr in Frage. Im Endeffekt landet meine Spende in Griechenland, oder bei Parteigenosse sowieso.